Gebärden aus dem ZAUBER-Koffer – Mit diesem ZAUBER-Trick wirst du mit Baby- und Kleinkindgebärden erfolgreich sein

Abrakadabra Hokuspokus Fidibus… und schon spricht dein Kind. Wäre echt herrlich, wenn es so einfach wäre, oder?
Ganz so einfach ist es nicht.

Aber wie wäre es mit einem ZAUBER-Koffer mit allen Requisiten, die du brauchst, um ein wahrer Zaubermeister zu werden und dein Baby endlich zu verstehen? Wär cool? Dann solltest du jetzt weiterlesen.

Ganz sicher hast du schonmal einen Zaubertrick ausprobiert, oder? Wahrscheinlich hast du dabei gemerkt, dass mehr dazu gehört, als nur eine Münze und ein Zauberspruch, um selbige vor den Augen deiner Zuschauer verschwinden zu lassen.

Dir fehlte entweder ein guter Trick oder die wahre Zauberkraft, um es zu schaffen.

Du hast Glück, ich habe nämlich einen ZAUBER-Trick für dich in meinen ZAUBER-Koffer gepackt, mit dem du deine ganze Zauberkraft entfalten und dein Baby verstehen kannst.

Ich habe einen ZAUBER-Trick für dich in den ZAUBER-Koffer gepackt

Übrigens, laut Duden ist ein Trick eine

oft einfache, aber wirksame Methode, Handhabung von etwas zur Erleichterung einer Arbeit, Lösung einer Aufgabe o. Ä.

Mit dem nachfolgenden ZAUBER-Trick aus meinem ZAUBER-Koffer erfährst du jetzt also, mit welcher wirksamen Methode du Baby- und Kleinkindgebärden in deinen Alltag integrierst, um so dein Baby besser zu verstehen.

Los geht’s!

Das ist der ganze ZAUBER

Ja, es hat einen guten Grund, dass das Wort ZAUBER hier die ganze Zeit groß geschrieben ist. Es steht nämlich für die 4 Schritte, um zu verstehen, was dein Kind dir zu sagen hat.

Der Trick, damit das gelingt, setzt sich zusammen aus:

  • Z – wie Zielsetzung
  • AU – wie Auswahl der perfekt zu dir und deinem Kind passenden Gebärden
  • BE – wie BEobachten
  • R – wie Routinen aufbauen
Die 4 Schritte des ZAUBER-Tricks sind: Zielsetzung
Auswahl
Beobachtung und Routine

Lass uns mal konkreter werden!

Z – wie Zielsetzung

Immer wieder höre ich von Eltern, dass sie schonmal angefangen haben, Baby- und Kleinkindgebärden anzuwenden. Tja, dabei ist es dann aber auch geblieben. Die Kontinuität hat gefehlt. Sie haben es nicht geschafft, die Gebärden konsequent in den Alltag zu integrieren und sind schließlich nicht drangeblieben.

Stell dir mal einen Zauberer vor, der ohne Ziel in seine Vorstellung geht. Ja, hast du?
Gut, wahrscheinlich siehst du gerade einen lustlosen gelangweilten Zauberer vor dir, dessen Show niemanden vom Hocker reißt, oder?

Ein Zauberer, der das Ziel hat, Kinderaugen zum Strahlen und Menschen zum Staunen und zum Lachen zu bringen der sorgt am Ende für Beifallsstürme.

Bevor du mit Gebärden anfängst, werde dir klar, was deine Ziele sind und warum du mit deinem Kind Baby- und Kleinkindgebärden verwenden willst

Du brauchst also ein Ziel, damit es mit den Baby- und Kleinkindgebärden klappt.

Schritt Eins des ZAUBER-Tricks, um dein Kind zu verstehen: Finde für dich heraus, was du damit erreichen willst, wenn du deinem Kind ab jetzt Baby- und Kleinkindgebärden zeigst.

Schreib mir gern in die Kommentare, was dein Ziel und dein Warum ist.

AU – wie Auswahl der perfekt zu dir und deinem Kind passenden Gebärden – Schritt 2 des ZAUBER-Tricks

Klar, am liebsten möchtest du gleich mit allen möglichen Gebärden anfangen. Du bist hochmotiviert, sofort loszulegen und alles zu geben.

Stooopp! So wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts.

Zuerst einmal brauchst du die passenden Requisiten und einen guten Zauberspruch.

Du brauchst die passenden Requisiten für deinen ZAUBER-Trick und für die Baby- und Kleinkindgebärden

Kommen wir nochmal zu unserem Zauberer zurück. Nehmen wir an, er hat sein Ziel im ZAUBER-Koffer gefunden und ist jetzt hochmotiviert. Er hat schonmal Münze, Zauberstab, Hut, Handschuhe, Fliege, Kaninchen, Taube, Blumen, Tücher, Karten und so weiter vor sich aufgebaut und jetzt geht’s los! Ohhhh Mist! Wo hat er denn jetzt gleich nochmal die Münze hingelegt? Und was brauchte er noch gleich für seinen Trick? Er gerät ins Straucheln, kommt völlig durcheinander, vergisst seinen Zauberspruch und bäääm…die Show ist zerstört.

Also, damit dein Trick funktioniert und du nicht unter all deinen Requisiten für deine ersten Unterhaltungen mit deinem Kind zusammenbrichst, fängst du bitte mit wenigen und sorgfältig ausgewählten Gebärden an.

Ich gebe dir keine Gebärden vor, mit denen du starten solltest. Denn damit wird es zur reinen Glückssache, ob und wann dein Kind diese Gebärden nachahmt und nutzt.

Das wichtigste, was du kennen musst, um eine gute Auswahl zu treffen ist das Grundprinzip der Baby- und Kleinkindgebärden.

Das ist schnell erklärt: Baby- und Kleinkindgebärden sind kein Trainingsprogramm für dein Kind. Also du setzt dich jetzt bitte nicht täglich eine halbe Stunde mit deinem Kind hin und übst Gebärden. Nein! Du versuchst, die Gebärden so natürlich wie möglich in deinen ganz normalen Redefluss einzubauen.
Also du zeigst sie parallel zu den Worten, die du sowieso im Gespräch mit deinem Kind verwendest. Alles klar?

Bevor du mit Gebärden anfängst, solltest du wissen, dass es kein Trainingsprogramm ist.
Zeige die Baby- und Kleinkindgebärden parallel zum gesprochenen Wort.

Das bedeutet also, du solltest jetzt gute kommunikative Situationen in deinem Alltag finden, in denen du jetzt zusätzlich Gebärden einsetzen möchtest.

Also machst du erstmal eine Bestandsaufnahme.

Genau so, wie der Zauberer sich auf seine Show vorbereitet. Er überlegt sich welche Tricks er kennt und zeigen möchte, welche Requisiten er dafür braucht und wo er sie platzieren muss, um im entscheidenden Moment darauf zugreifen zu können.

Bestandsaufnahme

Bei der Bestandsaufnahme nimmst du deinen Alltag und das Verhalten deines Kindes genau unter die Lupe. Du bewertest sie nach den Kriterien

  1. Häufigkeit und
  2. Wichtigkeit für dein Kind

und findest so heraus, in welchen Situationen Gebärden für euch Sinn machen.

Finde heraus, was für dein Kind wichtig ist und wähle dazu passende Gebärden aus

Ich möchte hier nochmal den Punkt „Wichtigkeit für dein Kind“ betonen. Nimm Situationen in den Fokus, die für dein Kind eine besondere Rolle spielen. Das ist ganz wichtig.

Noch ein Gedankenspiel dazu: Wird der Zauberer vor einem Publikum aus 3-Jährigen Erfolg mit einem Kartentrick haben, bei dem er das As aus seinem Kartenstapel wiederfindet?
Oder machen die Kleinen doch eher begeistert mit, wenn ein Kaninchen aus dem Zauberhut hüpft? Die Antwort ist klar, oder?

Die Bestandsaufnahme gibt dir die nötigen Anhaltspunkte, in welchen Situationen es sinnvoll ist, die ersten Gebärden einzuführen.

Zu diesen Situationen kannst du jetzt passende Gebärden auswählen und einfach anfangen.

BE – wie BEobachtung

Nichts geht ohne Achtsamkeit und Beobachtung.

Unser Zauberer hat nun seine Motivation, seinen Zauberspruch und genau die richtigen Requisiten aus dem ZAUBER-Koffer gezogen und bereit gelegt. Jetzt führt er seinen ZAUBER-Trick vor einem Publikum auf und zaubert eine Münze hinter dem Ohr eines Freiwilligen hervor.

Doch irgendwas stimmt nicht.

Es ist ein Getuschel und ein Raunen im Saal und niemand schaut ihm so recht zu, geschweige denn, dass jemand staunen würde.

Was ist denn da nur los? Ist der Zaubertrick so schlecht?

Erst, als er den Blicken der Zuschauer folgt und sich umdreht, bemerkt er, dass sich das Kaninchen aus dem vorherigen Trick selbständig gemacht hat und auf der Bühne herumhoppelt.

Wenn sich das Kaninchen selbständig macht und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht

Klar, dass sich da niemand mehr für seinen Münz-ZAUBER-Trick interessiert, oder?

Das konnte ihm nur durch seine Achtsamkeit und Beobachtung des Publikums auffallen. Und mit einer lustigen Aktion rund um das Kaninchen kann er ihre Aufmerksamkeit wieder einfangen.

Wenn du jetzt mit Gebärden anfängst, beobachte also immer gut, wie dein Kind reagiert. Wo schaut es hin? Wie verhält es sich?

Nur so kannst du erkennen, wo das Interesse deines Kindes hingeht und ob es dir etwas mitteilen möchte.

Diese Beobachtungen helfen dir auch, deine Gebärdenauswahl immer wieder neu zu überdenken und an den Interessen deines Kindes auszurichten.

R – wie Routinen aufbauen

Es ist noch kein ZAUBER-Meister vom Himmel gefallen.

Bevor die Show ein voller Erfolg werden kann, heißt es erstmal ganz viel üben üben üben. Sicher geht der Trick die ersten Male noch schief. Da fällt die Münze runter oder es gelingt noch nicht ausreichend zu verschleiern, wie die Münze eigentlich hinters Ohr kommt.

Es kann so viel schief gehen.

Erst wenn unser Zauberer den Ablauf immer und immer wieder durchgeht, gewinnt er Sicherheit und Routine. Seine Fingerfertigkeit verbessert sich von Mal zu Mal und am Ende beherrscht er seinen ZAUBER-Trick. Er geht damit auf die Bühne und verbessert auch hier wieder von Auftritt zu Auftritt seine Performance.

Also, wenn du jetzt deine idealen Gebärden gefunden hast, heißt es auch für dich: Mach dir einen Plan, wann und wie du die Gebärden anbieten möchtest und dann üben, üben, üben und dranbleiben. So lange, bis du die Gebärden beherrschst und sie routiniert im Alltag anwendest.

Mach dir einen konkreten Plan, wie du die Gebärden anwenden möchtest und wie du dich im Alltag daran erinnern kannst.

Die hohe Kunst ist letztendlich, in den erarbeiteten Situationen überhaupt ans Gebärden zu denken. Unterschätze das nicht! Das ist kniffliger, als du vielleicht denkst.

Also überlegst du dir jetzt, was dich jedes Mal daran erinnert, die Gebärden tatsächlich zu verwenden.

Das ist schon die halbe Miete.

Du kannst dir sicher denken, dass noch ein bisschen mehr dazu gehört, bis das Gebärden zur Routine wird. Das würde jetzt den Rahmen sprengen. Immerhin füllt dieser wichtige Schritt ein ganzes Modul in meinem Online-Kurs „Sag’s mit den Händen“.

Kurzum: Wichtig ist jetzt, dass du mit Hilfe geeigneter Strategien die Gebärden zu einer festen Routine in deinem Alltag machst. So gelingt es dir, dauerhaft dranzubleiben.

Du musst bedenken, dass es schonmal mehrere Wochen oder sogar Monate dauern kann, bis dein Kind sichtlich auf die Gebärden reagiert oder sie selbst zeigt. Allerdings darf ich schonmal eins verraten. Bei meinen „Sag’s mit den Händen“-Teilnehmern haben die Kleinen mit dem hier vorgestellten ZAUBER-Trick, den passenden Requisiten aus meinem ZAUBER-Koffer und meiner Begleitung tatsächlich in nur wenigen Wochen die ersten Gebärden gezeigt.

Je besser dir das Umsetzen der vier Schritte des hier beschriebenen ZAUBER-Tricks gelingt, umso früher wirst du Reaktionen deines Kindes beobachten können.

Also hier nochmal der ganze ZAUBER-Trick zusammengefasst:

  1. Du brauchst ein Ziel und ein starkes Warum
  2. Mit Hilfe einer Bestandsaufnahme wählst du die richtigen Gebärden für dich und dein Kind aus
  3. Du beobachtest achtsam, wie dein Kind auf die Gebärden reagiert und versucht, zu kommunizieren
  4. Du machst die Gebärden zu einer festen Routine in deinem Alltag, um dauerhaft dranzubleiben.

Und nochmal von vorn

Unser Zauberer hat nun seinen ZAUBER-Trick erfolgreich vor Publikum gezeigt und alle sind begeistert. Geschichte beendet!

Neeee, natürlich nicht. Wäre ja langweilig, oder? Und das begeisterte Publikum will doch jetzt unbedingt noch mehr verzaubert werden.

Also wird es jetzt Zeit, weitere ZAUBER-Tricks auszuwählen, die passenden Requisiten aus dem ZAUBER-Koffer zu ziehen, zu üben, üben und üben, bis sie sitzen und dabei zu beobachten, wie das Publikum darauf reagiert.

Wenn deine ersten ausgewählten Gebärden also zur Routine geworden sind, dann ist es Zeit, deinen aktiven Wortschatz zu erweitern und weitere Gebärden hinzuzunehmen.

Das ist der ganze Trick aus dem ZAUBER-Koffer. Wenn die ausgewählte Gebärden zur Routine geworden sind, beginnt alles wieder von vorn mit der AUswahl, der BEobachtung und dem Aufbau der Routinen

Es beginnt wieder bei der Bestandsaufnahme. Sind deine anfangs gemachten Beobachtungen noch aktuell? Sind es immer noch die gleichen Situationen, die euren Alltag ausmachen? Hat sich der Fokus deines Kindes verändert? Was ist ihm jetzt wichtig?

Dazu wählst du passende Gebärden aus und machst dir einen Plan, wie du sie anwenden möchtest. Auch diese machst du zur neuen Routine in deinem Alltag und beobachtest kontinuierlich, wie sich dein Kind dabei verhält.

Alles klar?

Na dann: Los geht’s!

Noch nicht alles klar? Schreib mir einen Kommentar unter den Artikel, welche Fragen du noch hast oder wobei du Unterstützung gebrauchen kannst!

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