Wie Strampelspiele und Gebärden deinem Baby helfen, das Herumdrehen zu lernen

Mit etwa 3 Monaten ist Babys Bauchmuskulatur so weit entwickelt, dass es seine Beine über den Bauch halten kann. Seine Beinchen werden jetzt immer aktiver und es beginnt wild mit den Füßchen zu strampeln und mit ihnen zu spielen.

Aber wusstest du, dass dieses Strampeln viel mehr ist als nur niedliches Herumzappeln? Es ist erst der Anfang einer spannenden Entdeckungsreise und eines wichtigen Entwicklungsschrittes für dein Kind.

Dein Baby lernt allmählich, dass seine Beine und Füße Teil seines Körpers sind und erkundet, welche tollen Geräusche und Bewegungen es damit machen kann. Gleichzeitig entwickelt es neue motorische Fähigkeiten.

Mit Gebärden kannst du dein Baby zusätzlich unterstützen und eure Bindung zueinander stärken.

Hier sind ein paar Tipps für dich, wie du Babys Begeisterung fürs Strampeln steigern und es bei seiner weiteren motorischen Entwicklung unterstützen kannst.

Ganz nebenbei förderst du mit den Gebärden noch seine Sprachentwicklung. Los geht’s!

Die Bedeutung des Strampelns für dein Baby und seine Entwicklung

Das schöne ist: Babys möchten sich von Natur aus bewegen und entwickeln auch ohne unser Zutun ihre Bewegungsfähigkeiten.

Gleichzeitig kannst du dein Kind spielerisch dabei unterstützen, indem du dafür sorgst, dass alle Beteiligten Spaß haben.

Baut Blickkontakt auf, spielt, macht Quatsch, lacht und kommuniziert miteinander!

Durch Strampeln geht dein Baby seinem natürlichen Bewegungsdrang nach.

Es nutzt das Strampeln sogar, um mit dir in Kontakt zu treten und unterschiedliche Stimmungen und Bedürfnisse zu äußern:

Wenn dein Baby quietscht, lacht und wild mit Armen und Beinen strampelt, signalisiert es gute Laune und pure Lebensfreude. Dein Baby ist bereit zu spielen und die Welt zu erkunden.

Wirkt es dabei eher quengelig und unruhig, kann das Strampeln auch Müdigkeit oder Frustration ausdrücken. Es kann sein, dass etwas stört oder es unangenehme Blähungen hat.

Manchmal strampeln Babys auch im Schlaf. Kein Grund zur Beunruhigung, sondern eher zur Freude. Dein Baby verarbeitet seinen Tag, übt wichtige Bewegungen und trainiert seine Muskeln.

Während dein Baby die Bewegung seiner Füße beobachtet, zieht es sein Kinn zur Brust, um seine Beine und Füße gut sehen zu können.
Dabei stärkt es seine Nackenmuskeln, die es braucht, um sich vom Rücken auf die Seite und schließlich auf den Bauch zu drehen.

Damit dein Baby nach Herzenslust strampeln und zahlreiche Bewegungserfahrungen machen kann, ist es wichtig, ihm genügend Raum und Freiheit zu geben.

Lege es, wenn es wach ist, abwechselnd auf den Bauch oder den Rücken, am besten auf eine weiche Krabbeldecke oder direkt auf den Boden. So kann es mit seinen Beinchen spielen und auf verschiedene Art und Weise strampeln.

Besonders gern hat es dein Baby, wenn es dabei nur mit einer Windel bekleidet oder sogar ganz nackt ist. Das gibt ihm die größte Bewegungsfreiheit und ermöglicht ihm, seinen Körper genau zu erforschen.

Strampeln mit Ballons

Mit dieser lustigen Aktivität kannst du dein Kind zusätzlich zu seiner Eigenmotivation zum Strampeln motivieren.

Alles, was du brauchst, sind zwei farbige mit Helium gefüllte Luftballons, die du locker um die Knöchel deines Babys bindest. Es wird voller Freude seine Beine bewegen und beobachten, wie es dadurch die Ballons in Bewegung.

Hier ist ein Video, das zeigt, wie schön sich dein Baby so beschäftigen und sich über die Ballons freuen kann: https://www.facebook.com/watch/?v=1774522159304376

Wenn du dein Baby vor einen Spiegel legst, in dem es sich selbst beobachten kann, wird der Spaß noch größer, denn jetzt bewegen sich durch sein Strampeln nicht nur die Ballons, sondern auch der kleine Spielkamerad im Spiegel.

Ermutige dein Baby in seinem Tun, indem du freudig mit ihm sprichst, wenn die Ballons in Bewegung geraten. Dein Baby wird sich über deine positive Reaktion freuen und dadurch noch mehr Spaß an der Aktivität haben.

Achte darauf, dass du die Ballons nur sanft bewegst und ruck- und stoßartige Bewegungen vermeidest, um dein Baby nicht zu erschrecken!

Wenn es Anzeichen von Unwohlsein zeigt, zu weinen beginnt, ängstlich wirkt oder anfängt, sich steif zu machen, brich das Spiel ab und tröste dein Kind.
Du kannst es später noch einmal versuchen, wenn dein Baby ausgeschlafen, satt und zufrieden ist.

Nutze gerne die Gebärde für „BALL“, während du mit deinem Baby sprichst. So kannst du seine Begeisterung verstärken.
Dein Baby wird die Verbindung zwischen der Gebärde, dem Wort und den Ballons erkennen und die Gebärde eines Tages selbst verwenden, um dir zu signalisieren, dass es den Ball oder den Ballon haben möchte oder vielleicht irgendwo einen entdeckt hat.

Strampeln mit Geräusch-Elementen

Du kannst die Neugier deines Babys auch mit Spielsocken und spannenden Geräusch-Elementen wecken.

Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine großartige Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen der Bewegung der Füße und den Geräuschen zu erforschen!

Du kannst dazu dein Kind einfach vor einen Schrank oder eine Tür legen, so dass es mit den Füßen dagegentreten kann, um Geräusche zu erzeugen.
Probier doch mal verschiedene Schränke und Türen aus, um herauszufinden, welches Geräusch für dein Kind am interessantesten ist
Je interessanter das Geräusch ist, umso motivierter wird es mit seinen Füßchen strampeln.

Eine andere Idee ist, Seidenpapier, eine Rettungsdecke oder eine Schnur mit Glöckchen so aufzuhängen, dass dein Baby beim Strampeln gegen sie treten und ein Geräusch erzeugen kann. Auch hier gilt: Je spannender das Geräusch, desto mehr wird dein Baby strampeln.

Vielleicht habt ihr auch eine Krabbeldecke oder eine Spielmatte mit knisternden, rasselnden oder klingenden Elementen.

Lege dein Baby einfach auf den Bauch oder den Rücken, so dass seine Füße über einem dieser Geräusch-Elemente liegen. Es wird fasziniert sein, die Geräusche zu erkunden und vergnügt seine Beine bewegen.

Strampeln mit Spielsocken

Die Neugier und Strampelfreude deines Babys lässt sich auch mit Spielsocken und spannenden Geräusch-Elementen wecken. Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine großartige Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen der Bewegung der Beine und den Geräuschen zu erforschen!

Es gibt spezielle Rasselsöckchen, die du deinem Baby über die Füße ziehen kannst. https://www.amazon.de/Fehn-065275-Rassels%C3%B6ckchen-Drache/dp/B071GLH1ZH?tag=ccapeltern-babyspielzeug-3-monate-21&th=1

Diese enthalten Elemente, die lustige Geräusche machen, wenn dein Kind mit den Beinen strampelt. Du kannst sie kaufen oder selbst kreativ werden und Spielsöckchen basteln.
Nähe dazu an normale Babysöckchen kurze Bänder, Knisterfolie oder Glöckchen. Achte darauf, immer beim Spielen mit den Söckchen dabei zu sein, falls sich doch mal etwas lösen sollte.

Leg dein Baby in Rückenlage auf den Boden und zieh ihm die Spielsocken an. Jetzt kann es durch Bewegungen seiner Beine lustige Raschel- oder Rasselgeräusche erzeugen.

Dein Baby wird schnell verstehen, dass seine Bewegungen die Geräusche verursachen.

Eine tolle Möglichkeit, das Spiel mit Spielsocken und Geräusch-Elementen zu unterstützen, ist die Verwendung der Gebärde für HORCH. Sobald dein Baby ein Geräusch erzeugt und neugierig horcht, sagst du HORCH und zeigst die passende Gebärde.
Du kannst diese Momente nutzen, um sprachlich mit deinem Baby zu interagieren und ihm zu erklären, was es gehört hat.

Und wenn dein Baby besonders begeistert ist, kannst du es mit der Gebärde für NOCHMAL ermutigen, weiter zu strampeln und erneut das Geräusch zu erzeugen.

So könnt ihr gemeinsam viel Freude, Spaß und Verbindung, die motorische Entwicklung deines Babys unterstützen.

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Ich bin Ariane: Die Frau hinter BINILINGO Baby- und Kleinkindgebärden!

Ich bin Mama von 2 Kindern und spreche seit 2016 nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Händen.

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28. August –
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